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8 Mythen über SEO-Keywords

Die Themen Keywords und Suchmaschinenoptimierung sind so eng miteinander verzahnt wie der Rasen mit dem Fußball.

Das Verständnis, was Keywords eigentlich sind undwie diese von Google interpretiert werden, hat sich  in den letzten Jahren grundlegend geändert. Schon der Begriff «Keyword»führt gewissermaßenauf die falsche Fährte – es geht nicht nur um Schlüsselbegriffe, die irgendwo erscheinen sollen, sondern um den Kontext. 

-> Du erfährst in diesem Artikel, warum das so ist und welche Irrtümer es sonst noch gibt.
Goldener Schlüssel, der in passenden Puzzlesteinen steckt.

Was ist ein Keyword?

Der Begriff «Keyword» suggeriert, dass nur ein einzelner Schlüsselbegriff gemeint ist. Das ist aber eher selten der Fall. Genau genommen handelt es sich um eine Suchanfrage. Diese kann genau ein Wort sein wie z.B. „HDMI“. Aber auch ganze Fragen sind ein Keyword wie „Wieviel verdient Elon Musk“?

Zu diesem Thema der sogenannten «W-Fragen» habe ich vor einiger Zeit ebenfalls einen Blogartikel geschrieben: W-Fragen für professionelle Texte und Gespräche

 

Warum sind Keywords so wichtig?

Google möchte für jede Suchanfrage die bestmögliche Antwort bieten. So kann Google mittlerweile auch natürliche Sprache verstehen.

Unser Verständnis für Sprache basiert dabei auf der Analyse und Verarbeitung von Begriffen.

Nach diesem Prinzip assoziiert Google mit jedem Inhalt, vom Blogbeitrag bis hin zum Video, bestimmte Begriffe – die Keywords.

Um den Begriff «Keyword» haben sich dabei in den letzen Jahren viele Mythen und Halbwahrheiten in den Köpfen von Unternehmern und Marketing-Verantwortlichen verfestigt. Es wird also Zeit, hier Klarheit zu schaffen.

1. Keywords sind vor allem für Suchmaschinen wichtig

Diese Aussage lässt vermuten, dass Keywords etwas Künstliches sind, damit die Webseite besser gefunden wird.

Der Begriff ist so aber nicht ganz richtig. Es geht um unsere natürliche Sprache. Keywords sind vielmehr konkrete Fragestellungen, Themenaspekte und eindeutige Produkte oder Dienstleistungen.

Keywords spiegeln somit unsere sehr menschlichen Absichten wider.

Wenn Du also ein Keyword eingibst, spannt sich für die Suchmaschine eine ganze Themenwelt an Inhalten auf, die mit diesem Begriff verknüpft sind. Und Worte sind nunmal die einfachste Möglichkeit, ein Anliegen zu beschreiben.

 

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2. Die richtigen Keywords sind offensichtlich

An dieser Stelle möchte ich Dich darum bitten, eine kleine Übung durchzuführen:

Beschreibe Dein Leistungsangebot in 5 Begriffen. 

Gar nicht so einfach?

Und nun lass Dein Angebot einmal von 3 verschiedenen Kunden beschreiben.

Ganz bestimmt werden sie zum Teil andere Worte nutzen, um das gleiche zu beschreiben.

Hieran zeigt sich, dass es keine „objektiven“ Keywords gibt. Wenn Du Dein Anliegen bei Google eingibst, kannst Du das in unzählig vielen Wortvarianten tun. Eine erfolgreiche Suchmaschinenoptimierung scheitert häufig an den verwendenten Keywords.

Teil einer professionellen Keyword-Analyse ist es, die genau für Deine Zielgruppe, Dein Angebot und Deine Positionierung besten Keywords zu finden.

Es gibt diverse Fallstricke, die dazu führen, dass Deine SEO-Maßnahmen nicht erfolgreich sind:

  •  Es wird nur eine Innenperspektive eingenommen, sozusagen der «CEO-Blick»
  • Die Zielgruppe versteht die von Dir benutzten Fachbegriffe nicht
  • Das Keyword ist zu allgemein
  • Du orientierst Dich nur an den Such-Häufigkeiten, ohne die Zielgruppe und den Wettbewerb im Blick zu haben
  • Der Markt ist zu umkämpft – die Nutzer erwarten zu dieser Suchanfrage Veröffentlichungen von bekannten Autoritäten aus Deiner Branche

Du hast nun die richtigen Begriffe?
Schon wartet das nächste Missverständnis. 😉

3. Es reicht, die Keywords geschickt im Text unterzubringen

Kennst Du noch die Webseiten, wo im Footer-Bereich Stichwort an Stichwort aufgereiht war, ohne einen erkenntlichen Nutzen? So wurden früher Webseiten optimiert, jetzt ist das (glücklicherweise) Schnee von gestern.

Ja, es gibt durchaus Bereiche in einem Beitrag, wo Dein Keyword vorkommen sollte, unter anderem im Titel und am Anfang des Beitrages. Das alles hat aber nichts mit speziellen Suchmaschinen-Eigenheiten zu tun.

Würdest Du einen Text weiterlesen, in dem Dein Thema kein einziges Mal erwähnt wird?

Vielmehr orientiert sich die Suchmaschine an den Lesegewohnheiten der Nutzer und an dem was wir als benutzerfreundlich empfinden. Usability und SEO gehören zusammen gedacht.

Wenn Du also das Keyword in den Zwischenüberschriften platzierst, machst Du das, um den Komfort für Deine Leser zu erhöhen und nicht aus programmiertechnischen Gründen.

4. Ein kostenloses Keyword-Tool reicht aus

Bist Du Hobby-Handwerker? Gehe mal in einen Baumarkt und vergleiche die Preise von günstigen Akku-Bohrern bis hin zu Profi-Bohrhammern.

Profi-Bohrhammer als Beispiel für ein professionelles Werkzeug

Kein Profi würde sich hier mit Hobby-Werkzeugen für 19 Euro abgeben.

Was ich damit sagen will – kostenlose Keyword-Tools sind für den „Hobby“-Einsatz eine gute Wahl. Um eine effiziente und professionelle Keyword-Analysen durchzuführen, sind sie nicht oder nur mäßig geeignet.

So sind beispielsweise die Keyword-Daten zu ungenau, sie eignen sich nicht für tiefe Analysen. Wenn Du selbst SEO und Keywordrecherche lernen willst, können die kostenlosen Keyword-Tools ein guter Einstieg sein, mehr aber auch nicht.

5. Die Keywords können für jede Seite hinterlegt werden

Seitdem es WordPress & Co. gibt, ist das Webseiten erstellen fast so einfach wie Brötchen backen. Und SEO – ja das übernimmt das Plugin. Unter anderem lassen sich in diesen Plugins für jeden Beitrag sogenannte «Fokus Keywords» festlegen.

Nun gehört allerdings zur bitteren Wahrheit, dass solche Angaben, genauso wie die Festlegung von Keywords in den Meta-Angaben keinen Einfluß auf Deine Platzierung haben.

Was alleine zählt ist der Inhalt selbst, seien es Überschriften, der Fließtext, Linktexte oder Alternativtexte für Bilder.

Google & Co. versuchen hier herauszufinden, welche Keywords am besten zum Inhalt passen. Dies kannst Du durch Deine Wortwahl beeinflussen.

Mein Tipp: Konzentriere Dich pro Beitrag auf ein Keyword.

6. Das Keyword sollte im  Domain-Namen vorkommen

Immer wieder finde ich bei Google-Suchen Webseiten unter den TOP-Ergebnissen, die genau das Keyword im Domain-Namen haben.

Die Schlussfolgerung könnte sein, dass dieser Domain-Name sich günstig auf die Suchmaschinenplatzierung ausgewirkt hat.

Fakt ist allerdings, dass sich durch solch eine Domain nicht automatisch die Platzierung bei Google verbessert.

Vielmehr sind diese Seiten aufgrund ihres durch die Inhalte nachgewiesenen Expertentums oder durch eine hohe Markenbekanntheit gut platziert.

Ein schönes Beispiel für Keyword-Domains, die dank Branding im Kopf bleiben ist hierzu wirkaufendeinauto.de.

 

7. Bei Backlinks muss unbedingt das Keyword im Text stehen

Backlinks sind ein wichtiger Faktor, um das Ranking zu verbessern.

Wie das geht, kannst Du in diesem Beitrag über Backlink-Gewinnung nachlesen.

Eine sehr beliebte Methode dafür ist das Schreiben von Gastbeiträgen. Nun haben findige SEOs immer genau darauf geachtet, dass in dem Fließtext dieses Gastbeitrages ein Link zur eigenen Seite vorhanden ist und dass im verlinkten Text das Keyword vorkommt, für das man gefunden werden will.

Das Ganze wirkt jetzt schon ein wenig konstruiert. So sieht es jedenfalls Google. Ein «echter Backlink» entsteht auf «natürliche» Weise. Wenn Du einen Blogbeitrag liest und ihn gut findest, verlinkst Du ihn aus Eigeninitiative.

Sprich, solche Backlinks sind dann nicht mehr natürlich. Es können also auch durchaus einmal halbe Sätze verlinkt werden, in dem das Keyword nicht direkt vorkommt. Aus Sicht des Suchmaschinen-Betreibers sind gute Backlinks echte Empfehlungen.

Geschäftsmann flüstert Kollegin etwas ins Ohr
Ein Geheimtipp?

Und noch ein Hinweis:
Diese Regel gilt nicht für Verweise innerhalb Deiner Webseite. Hier ist es vom absoluten Vorteil, immer das Keyword im Linktext zu verwenden.

8. Keywords und SEO-Texte sind entscheidend für Platz 1 bei Google

Ich erwähnte es schon und werde nicht müde es zu wiederholen:

Du kommst für eine professionelle Suchmaschinenoptimierung nicht um eine Keyword-Analyse herum.

Daher gibt es keine SEO-Texte, in der Form, dass Du durch die ideale Verwendung von Keywords ganz nach vorne kommst. Vielmehr geht es darum, Deine Zielgruppe anzusprechen.

Google betont gerne die Bedeutung von hochwertigen Inhalten, die Deine Nutzer begeistern und beschreibt dabei 6 Grundbedürfnisse, die Content erfüllen sollte.

Somit kommt es auf ganz andere Faktoren für eine TOP-Platzierung an 

Dazu zählen unter anderem:

  • Die Nutzer beschäftigen sich intensiv mit Deinen Inhalten und verweilen gerne.
  • Dein Unternehmen und Deine Webseite werden von bekannten Playern aus Deiner Branche erwähnt.
  • Der Seitentitel und die Meta-Beschreibung passen zu den Erwartungen.

-> Sei also auf der Hut, wenn Dir jemand wieder von den Vorzügen von SEO-Texten erzählt.

Fazit: Keywords sind mehr als nur ein SEO-Thema

Es lohnt sich, den Begriff «Keyword» einmal aus einer neuen Perspektive zu betrachten. Keywords sind mehr als nur ein technisches Vehikel, um irgendwelchen Algorithmen gerecht zu werden.

Vielmehr möchte ich Dich ermutigen, Keywords als sprachliche Ausprägung eines Anliegens oder eines Bedürfnisses zu betrachten.

Es geht also um die Belange Deiner Zielgruppe und das Thema betrifft somit jeden Unternehmer.

 

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