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Was nutzt mir SEO? – Der ausführliche Ratgeber

Was kostet mich SEO und wie hoch kann der Ertrag sein?

Skepsis, Unsicherheit oder verhaltenes Interesse – das sind typische Reaktionen, wenn Suchmaschinenoptimierung empfohlen wird. Vielleicht geht es Ihnen auch so?

Einerseits wird es von Marketing-Experten angepriesen, andererseits tummeln sich viele selbsternannte SEO’s auf dem Markt, welche einem gute Positionen in Rankings versprechen, wenn man entsprechend investiert. Das führt zu Verunsicherung.

Die Frage dahinter ist: Was nutzt mir SEO wirklich? – oder etwas fachlicher ausgedrückt: Wie hoch ist der Return on Invest (ROI) bei einer Webseitenoptimierung?

Warum SEO auch für Sie ein gutes Akquise-System sein kann, erfahren Sie hier.

Für wen sich SEO nicht lohnt

Schon vorweg: SEO ist kein Allheilmittel. Wer ausschließlich auf kurzfristige Ergebnisse setzt, eine reine Markenaufbau-Strategie fährt oder aus welchen Gründen auch immer sich mit den Unternehmensthemen nicht nach außen präsentieren will, für den stehen viele Marketing-Alternativen zur Webseitenoptimierung für Google zur Verfügung.

Trifft eine der folgenden Aussagen auf Sie zu, dann schauen Sie sich besser weiter bei Alternativen zum SEO um.

  • Regelmäßige Inhalte zu Ihren Themen zu erstellen steht für Sie nicht zur Debatte
  • Sie möchten Ihr Wissen ungern preisgeben
  • Sie möchten in wenigen Tagen mehr Anfragen, Kontakte oder Verkäufe
  • Sie möchten sich nicht mit den Erwartungen Ihrer Kunden auseinandersetzen
  • Ihre Priorität ist es, viel Text für wenig Geld zu bekommen

Nichts davon trifft genau auf Sie zu? Dann seien Sie weiter neugierig, und erfahren im weiteren Verlauf, warum Suchmaschinenoptimierung wirkungsvoll und lohnenswert ist.

Der Vergleich mit anderen Maßnahmen

Um gleich Mißverständnissen vorzubeugen: Bei der Suchmaschinenoptimierung geht es nicht um Anzeigenschaltungen.

Das Ziel ist es, in den kostenfreien, sogenannten organischen Suchergebnissen ganz vorne zu stehen.

Und hier steht Ihre Webseite im Mittelpunkt.

Wie ich den Nutzen messe

Schlussendlich geht es darum, Umsatz zu erwirtschaften. Deswegen ist es legitim, den Nutzen anhand des Umsatzes zu berechnen. Aber es gibt auch andere Ziele, auf die ich im Rahmen dieses Beitrags noch eingehen werde. Für Ungeduldige kommt hier aber schon einmal ein Beispiel.

Warum eine SEO-optmierte Seite bares Geld wert ist

Ansteigende Münzstapel, aus denen jeweils eine immer größere Pflanze keimt.

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Der Wert einer Webseite lässt sich auf verschiedene Weise bemessen.

Eine beliebte Variante, den Wert der Suchmaschinenoptimierung für Ihre Website zu bemessen, besteht darin, die Preise der jeweiligen Begriffe für Google-Anzeigen heranzuziehen.

Beispiel:
Ein Klick auf die Anzeige für den Begriff „Persönlichkeitsentwicklung„ kostet 0,92 Euro.

Im Monat wird der Begriff ca. 8000 Mal bei Google eingegeben.

Wir gehen davon aus, Sie sind auf Platz 1 positioniert sind.

Der Wert für Ihre Webseite liegt dann bei:

8000 x 0,92 Euro x 0,3 = 2208 Euro

Allein wenn Sie nur über diesen Begriff gefunden werden, ist also Ihre Webseite circa 2200 Euro wert. Da nicht alle Suchenden auf das erste Ergebnis klicken, habe ich den Faktor 0,3 in die Rechnung einfliessen lassen. Wir gehen in diesem Beispiel also davon aus, daß 30 Prozent aller Suchenden das TOP 1 Ergebnis klicken.

Egal wie der Output gemessen wird, am Anfang steht die Investition, welche Kosten verursacht.

Die Kosten

Zunächst einmal widmen wir uns der Kostenseite. Die Kosten hängen von den Zielen ab. So kann sich im günstigsten Fall die Leistung im unteren vierstelligen oder sogar dreistelligen Bereich bewegen.

Ein Beispiel hierfür ist eine reine Optimierung auf regionale Suchen.

Eine umfangreiche Optimierung eines Online-Shops mit technischen und inhaltlichen Anpassungen von vielen tausend Seiten durch den Dienstleister kann dagegen auch fünfstellige Summen nach sich ziehen.

Folgende Faktoren beeinflussen die Investitionshöhe:

  • die festgelegten Ziele
  • der Umfang der Webseite
  • die Ergebnisse der technischen, strukturellen und inhaltlichenAnalyse
  • die Stärke der Konkurrenz
  • die Branche des Unternehmens
  • die regionale Ausbreitung der Zielgruppe
  • die aktuelle Autorität des Unternehmens

Puh, das wird dann aber teuer? – Alles halb so wild

Ich möchte mit der Auflistung die strategische und analytische Komponente der Suchmaschinenoptimierung verdeutlichen. Gerade für Einzelunternehmer wie Business Coaches sind die Investitionen angesichts der Potentiale überschaubar. Das liegt nicht zuletzt daran, dass ein Großteil der Mitbewerber, insbesondere auf dem Berater- und Coaching-Markt, noch gar nicht für Google sichtbar sind.

Und wer soll es machen?

Nun stellt sich die Frage, ob sich Kosten sparen lassen, indem Sie einen Teil der Optimierungen selbst machen oder durch einen Mitarbeiter durchführen lassen.

Mit der folgenden Tabelle möchte ich Ihnen eine Orientierung bieten, um zu wissen, welche Ressourcen grundsätzlich benötigt werden. Es geht um das Know-How, aber insbesondere um die notwendige Erfahrung in den einzelnen Bereichen.

Bereich/ ThemengebieteBeispiele für Fähigkeiten + Kenntnisse
TechnikHTML, Webprotokolle, Javascript
SEOKeywordanalyse, interne Verlinkung, Messen von Kennwerten
ContentRecherche, Planung, Aufbau, Distribution
StrategieProjektmanagement
ToolsSEO-Tools, Webanalyse
KundenKundenbedürfnisse, Kundenerwartungen
ProduktAngebotskenntnis, Preis, Verfügbarkeit, Markt

Hieraus erkenn Sie die mögliche Komplexität einer Webseitenoptimierung. Das Wissen über Ihre Kunden sowie das Produkt bzw. der Dienstleistung ist auf alle Fälle in Ihrem Unternehmen verhaftet. Dies ist insbesondere für eine Content-Strategie essentiell.

Vielleicht können Sie weitere Teilbereiche selbst übernehmen oder ein Mitarbeiter. Bedenken Sie aber den Zeitaufwand, wenn kaum Praxiserfahrung vorhanden ist.

Der Zeitaufwand für die einzelnen Aufgaben:

Die genannten Kompetenzen werden für die einzelnen Bereiche der Suchmaschinenoptimierung gebraucht. Der Aufwand ist hierbei sehr  unterschiedlich, je nach Projekt. Deshalb handelt es sich nur um Schätzungen, die ich aus eigener Erfahrung und Recherchen von anderen Dienstleistern ermittelt habe.

Neue Webseite oder nicht?

Die nachfolgenden Werte beziehen sich immer auf ein vorhandenes Projekt. Bei einer Neuerstellung können logischerweise weitere Kosten für Hosting, Design, Konzipierung etc. entstehen.

Coaching-Website oder Online-Shop?

Die notwendigen Maßnahmen sind von der Art der Webseite abhängig. Eine auf WordPress basierende Coaching-Webseite ist technisch weniger komplex als ein Online-Shop mit vielen Kategorien und Produkten.

Die nachfolgende Tabelle zeigt die einzelnen Leistungen der Suchmaschinenoptimierung und deren Zeitaufwand in Stunden. Die Leistungen sind dabei in einmalige und regelmäßige (meist monatliche) Leistungen unterteilt.

Nicht jede Maßnahme ist hier für jeden notwendig. Je nach Strategie spielt der Bereich Offpage/Backlinks oder eine Content-Marketing-Strategie keine Rolle. Für diese Bereiche gibt es auch eine Reihe von Spezial-Agenturen und Dienstleistern. Üblicherweise findet am Anfang einer Suchmaschinenoptimierung ein sogenanntes „SEO-Audit“ statt, um die Potentiale der Webseite zu entdecken.

SEO-ModulZeitaufwand in StundenEinmalig/ Monatlich
Technische Analyse2-8Einmalig
Strukturelle Analyse (Onpage)1-4Einmalig
Content-Analyse + Strategie2-12Einmalig
Backlink-Analyse + Strategie (Offpage)0-6Einmalig
Gesamt: Ist-Analyse (Audit)6-30Einmalig
Keywordanalyse6-16Einmalig
Technische, strukturelle + inhaltliche Optimierung (Onpage)4-12Monatlich
Fachinhalte erstellen /optimieren16-64Monatlich
Backlink-Gewinnung0-16Monatlich
Gesamt: Monatliche Optimierung4-92Monatlich

Zu erwähnen ist, dass die Festlegung von Zielen, der Zielgruppe und Verantwortlichkeiten meist auch zur Strategie gehören.

Auch die Kosten für die Webanalyse, das Reporting oder andere spezielle Leistungen habe ich hier bewußt weggelassen. Die Erstellung von Kundenberichten gehört zum Standard bei einem Dienstleister. Bedenken Sie aber, falls Sie die Maßnahmen Inhouse durchführen lassen, dass für Dokumentation und Analyse ein nicht zu vernachlässigender Zeitaufwand und somit Kosten entstehen.

Was kostet SEO?

Nachdem nun der Zeitaufwand bekannt ist, ergeben sich die Kosten abhängig vom Stundensatz.

Dieser fängt bei Freelancern bei ca. 70 bis 80 Stunden an, bei Agenturen eher bei 100 bis 120 Euro pro Stunde.

Einige Anbieter arbeiten mit Paketpreisen, da so die Kosten für den Kunden besser kalkuliert werden können.

Beispiel-Kostenaufstellung für eine Berater-Website mit Fachartikeln:

12 Stunden SEO Audit = 960 Euro

10 Stunden Keywordanalyse = 800 Euro

Gesamt-einmalige Leistungen = 1800 Euro

6 Stunden Onpage-Optimierung monatlich = 320 Euro

12 Stunden Inhalte erstellen und optimieren = 960 Euro

960 + 320 = 1280 Euro -> gesamtmonatlich

low hanging fruits

Wie bei einem Obstbaum gibt es Früchte, die ohne großen Aufwand geflückt werden können. Manche besonders große Früchte hängen weiter oben. Diese sind ohne Leiter nicht zu erreichen.  Ein Beispiel für solch eine Frucht ist ein Verweis von einer minderwertigen Webseite (Spam). Eine gewisse Anzahl dieser Links kann zu Verschlechterungen der eigenen Google-Position führen. Mittels eines speziellen Tools von Google können diese Links unberücksichtigt bleiben (abwerten).

Zu den tiefhängenden Früchten gehören u.a.:

  • Fachartikel, die bereits auf Seite 1 oder oben auf Seite 2 bei Google zu finden sind
  • wichtige hochwertige Seiten, die nicht im Index sind
  • Seiten ohne oder mit nichtsagenden Seitentiteln
  • Entfernung von Duplikaten von hochwertigen und besucherstraken Webseiten
  • Abwerten schädlicher Links auf die Webseite

Der Anteil von Tools

Ein Arzt hat seine Geräte und Werkzeuge, die seine Arbeit unterstützen. Diese hat er nicht ständig im Einsatz, bei vielen Problemen helfen ihm seine Erfahrung und sein Know-How. Ähnlich ist dies bei einem guten SEO-Berater.

Die Tools sind einsetzbar sowohl für Routine-Checks, als auch für ganz spezielle Probleme. Allerdings sind sie ein nicht zu unterschätzender Kostenfaktor. Viele Tools kosten zwei- bis dreistellige Summen pro Monat.

Der Ertrag von SEO

Nun ist Ihnen bewußt, was an Kosten auf Sie zukommen kann. Als nächstes geht es darum, herauszufinden, wieviel Euro an Mehr-Umsatz Sie für jeden investierten Euro erhalten können. Die Agentur SEOkratiespricht zum Beispiel von durchschnittlich 70 Prozent mehr Umsatz.

Aber ist dieser Nutzen auch in Ihrem Fall gegeben? Sehr wahrscheinlich, wie ich Ihnen nun ausführlich darstellen möchte.

Die Genauigkeit der Messungen

Um das gleich vorweg zu nehmen: Die genannten Vorgehensweisen und Beispiele bieten klare nachvollziehbare Anhaltspunkte, um den Nutzen von SEO nachzuvollziehen. Sie haben nicht den Anspruch auf mathematische Exaktheit. Dies ist auch gar nicht möglich, wenn die einzelnen Daten des Unternehmens nicht bekannt sind. Inwieweit ein Umsatz ausschliesslich auf einer Googe-Anfrage basiert, ist kaum abschätzbar. Sogenannte Attributionsmodelle wie sie von größeren Unternehmen verwendet werden, können hier helfen. Für einen Berater oder Business-Coach ist dies allerdings wie mit Kanonen auf Spatzen zu schiessen.

Blick in die Glaskugel oder lasergenaue Messung?

Wenn ich zum Physiotherapeuten gehe, habe ich anschliessend einen entspannten Zustand und die eventuellen Schmerzen sind gelindert. Allgemein gesagt, ich bekomme ein unmittelbares Ergebnis und somit kann ich den Wert ab- und einschätzen.

Für viele ist Suchmaschinenotpmierung wie ein Zaubergebräu, welches Monate lang vor sich hinköcheln muss und dann magische Wirkung hat, nur welcher dieser Magier ist ein Betrüger?

Kann ich also die Ergebnisse genau vorhersagen oder bin ich den Versprechungen von angeblichen Experten ausgeliefert?

Das Problem mit den Zielen

Die Antwort liegt – wie meist – dazwischen. SEO ist steuerbar und funktioniert, nur eben nicht unmittelbar..

Wenn Ihnen ein SEO-Angebot mehr Kunden verspricht, dann seien Sie skeptisch. Kein seriöser Dienstleister wird Ihnen vertraglich eine gewisse Anzahl an garantierten Kunden zusichern.

Die Vereinbarung von Zielen ist  sehr umstritten, da ein Dienstleister viele Ziele nicht in der Hand hat, das letzte Wort hat immer die Suchmaschine.

Was kann ich erreichen?

Bessere Suchmaschinenpositionen

Es gibt viele Dienstleister, die ihr Geschäftsmodell auf dieser Basis aufbauen. Das Problem dabei ist, dass Sie durch eine TOP-Positionierung für einen Begriff noch keinen Besucher oder gar Kontakt gewonnen haben. So werden Sie kaum Klicks erhalten, wenn die Erwartung des Suchenden (der sogenannte user intent) nicht zu dem Suchergebnis passt. Daraus folgt, dass dieses Ziel eher ungeeignet ist.

Mehr Besucher

Das direkte Resultat von einer Webseitenoptimierung ist das Gewinnen von Besuchern.

Es ergibt also Sinn, dieses strategische Ziel für sich festzulegen. 

Auf Basis dieses Zieles können bestimmte operative Ziele mit dem Dienstleister vereinbart werden. Das können beispielsweise eine bestimmte Anzahl von Fachartikeln sein.

Mehr Anfragen (Leads) und Abverkäufe

Dies ist natürlich ein attraktives Ziel. Der Aufwand gegenüber dem Ziel, mehr Besucher zu erhalten, ist allerdings um einiges höher. Es bedarf beispielsweise einer genauen Analyse des Besucherverhaltens und die Durchführung von sogenannten a/b-Tests. Auch diese können als operatives Ziel vertraglich festgelegt werden.

SEO-Umsatz berechnen – In vier Schritten

Es gibt eine einfache Methode, um das Umsatzpotential für Ihr Business zu ermitteln. Voraussetzung hierfür ist eine umfängliche Keyword-Analyse. Lesen Sie hierzu auch gerne meinen Blog-Artikel zur Keywordanalyse.

  1. Suchbegriffe mit Suchvolumen ermitteln

Mit Hilfe eines Keyword-Tools kann ermittelt werden, wie häufig ein Begriff im Durchschnitt im Monat bei Google & Co. eingegeben wird. Dies ist das Suchvolumen.

Es werden nun alle Suchbegriffe gesammelt, die zu Ihrem Thema bzw. den Bedürfnissen Ihrer Zielgruppe gehören. Dabei werden auch komplexere Suchanfragen, die aus drei und mehr Wörtern bestehen, berücksichtigt. So können beispielsweise bestimmte Fragen eine hohe Suchhäufigkeit besitzen.

  1. Suchhäufigkeiten addieren – Ihr Suchpotential

Nun werden die Suchvolumina aufsummiert. Hier kommt man schnell auf 5 bis 6-stellige Werte je nach Branche, Zielgruppe und Ausrichtung des Angebots.

Beispielsweise wird der Begriff „Persönlichkeitsentwicklung“ im Monat 6600 Mal gesucht. Wenn Sie sich auf dieses Thema spezialisiert haben, werden Sie höchstwahrscheinlich auch für themenähnliche Begriffe wie „Grundbedürfnisse“ gefunden, sowie für Begriffskombinationen, in denen die Begriffe vorkommen. Ein Beispiel wäre hier „Persönlichkeitsentwicklungs-Test“, wenn Sie einen entsprechenden Test auf Ihrer Webseite anbieten.

Ziel ist es, die gesamten Suchhäufigkeiten aller relevanten Begriffe zu ermitteln und zu addieren. Die Summe nenne ich Suchpotential.

  1. Die Klickraten berücksichtigen

Bisher haben wir nur erfasst, wieviele Suchanfragen es im Monat im Durchschnitt für Ihr Thema gibt. Nicht jeder der Ihren Begriff sucht, kommt auf Ihre Seite, auch wenn Sie ganz oben bei Google stehen.

Um die potentiellen Besucher zu messen, müssen wir abschätzen, wieviele der Suchenden auf unser Ergebnis klickt.

Eine Studie von Sistrix besagt, dass im Durchschnitt 30 Prozent aller Nutzer auf das TOP 1-Ergebnis klicken. Auf das TOP 3-Ergebnis sind es dann schon meist unter 10 Prozent.

Nun ist es kaum möglich, für alle gesammelten Begriffe auf Position 1 zu kommen. der Aufwand, von Platz 4 auf Platz 3 zu kommen ist um einiges höher als z.B. von Platz 9 auf Platz 8 zu steigen.

Es ist daher ratsam, mit einem Wert von 5 bis 10 Prozent zu kalkulieren.

  1. Umsatz berechnen – ein Besucher macht noch keinen Sommer bzw. Kunden

Wie bereits erwähnt, kann die Erhöhung der Besucherzahl um eine bestimmte Prozentzahl ein sinnvolles Ziel sein. In unserem Fall wollen wir aber abschätzen, wie hoch der mögliche Umsatz sein kann.

  1. 1. Umsatzberechnung bei Online-Shops

Das oberste Ziel eines Shops sind Abverkäufe der Produkte, die bekannteste Form der Konversion.

Somit lässt sich leicht messen, wie hoch der Anteil der Verkäufe pro Besucher im  Durchschnitt über alle Produkte hinweg, ist.

Umsetzbar ist dies beispielsweise mit Google Analytics als Webanalyse-Werkzeug.

Ein konservativer Wert sind hier 3 Prozent Konversionsrate. Natürlich ist es möglich, auch zweistellige Raten zu erreichen, insbesondere wenn Sie in einer Nische tätig sind und genug Bedarf vorhanden ist.

  1. 2. Umsatzberechnung bei Dienstleistern mit Standardprodukten

Nicht nur Online-Shops bieten Produkte und Dienstleistungen an, die man direkt ordern kann.

Ein beliebtes Produkt bei Coaches und Beratern sind Online-Kurse. Aber auch ebooks, Hörbücher oder Analysen sind online käuflich erwerbbar.

Auch hier sind die Abverkäufe (Konversionsrate) messbar. Häufig liegen diese nicht so hoch wie bei Online Shops, weil oft nicht direkt danach gesucht wird, das Produkt erklärungsbedürftig ist oder es sich um höherpreisige Produkte handelt für die ein Vertrauensaufbau nötig ist

  1. 3. Umsatzberechnung bei individuellen Dienstleistungen

Umso individueller das Angebot ist, desto häufiger findet der Abverkauf nicht direkt auf der Webseite statt.

Hier gibt es meist mehrere Zwischenschritte, beispielsweise über den Download eines Gratis-Angebot, die Anmeldung für einen Newsletter oder das Buchen eines kostenlosen Erstgespräches.

Die Frage, die sich daraus ergibt lautet also:

Aus wievielen Kontakten wird ein Kunde?

Umso mehr Daten vorhanden sind, desto einfacher ist die Frage zu beantworten. So können Sie beispielsweise messen, wie viel Prozent Ihrer Newsletter-Abonnenten ein Erstgespräch buchen und aus wievielen dieser Gespräche ein Kunde wird.

Hier können schon Konversionsraten von etwas über 1 Prozent hoch sein, wenn Ihr Produkt hochpreisig ist. Wenn also aus 100 Anfragen ein Verkauf in Höhe von 8000 Euro herauskommt, haben Sie vielleicht schon einen Großteil der langfristigen Kosten der Suchmaschinenoptimierung wieder reingespielt.

Was nutzt SEO? – ein Beispiel

Ich möchte Ihnen anhand des folgenden Beispiels zeigen, wie Sie mit Suchmaschinenoptimierung Kunden gewinnen können. Dabei gehe ich von einem stark vereinfachten Beispiel aus. Die Berechnung ist dabei sehr konservativ. So gehe ich in diesem Beispiel davon aus, dass es keine direkten Buchungen über die Webseite gibt, sondern diese erst durch einen Newsletter entstehen. Dieser Weg des Besuchers vom Interessenten zum Kunden, der sogenannte „sales funnel„, ist insbesondere bei höherpreisigen Angeboten typisch.

In unserem Beispiel handelt es sich um einen Dienstleister für Übersetzungen und Korrekturdienstleistungen. Er hat sich mit Hilfe von Suchmaschinenoptimierung einen eigenen Fach-Blog aufgebaut. Zudem betreibt er einen Newsletter. Im Durchschnitt macht er mit einem Kunden etwa 1000 Euro Umsatz.

So ermitteln wir den Umsatz:

  1. Suchbegriffe mit Suchvolumen ermitteln

Ein wichtiger Teil der Suchmaschinenoptimierung besteht darin, festzulegen, für welche Begriffe und Themen man oben platziert sein möchte. Dies ist Teil der Keyword-Analyse.

In unserem Beispiel gehe ich davon aus, dass die Webseite für die folgenden Begriffe unter den TOP-3 bei Google positioniert ist:

Dies wäre in unserem Beispiel durch drei entsprechende Inhalts-Seiten möglich. In der Realität wird eine Seite, die auf diese Keywords optimiert ist, auch für weitere Begriffe zu finden sein und somit noch mehr Besucher erhalten.

  • transkription – 18100 Suchanfragen pro Monat
  • rechtschreibung korrektur – 9900 Suchanfragen pro Monat
  • translate englisch deutsch – 8100 Suchanfragen pro Monat
  1. Suchhäufigkeiten addieren

Nun kalkulieren wir, wieviele Besucher wir durch diese Google-Positionen erreichen können, indem wir die durchschnittlichen Suchhäufigkeiten, auch Suchvolumen genannt, addieren. In diesem Beispiel ergibt das ein Suchvolumen von 36100.

  1. Die Klickraten berücksichtigen

Im zweiten Schritt müssen wir nun noch die Wahrscheinlichkeit einbeziehen.

Wir gehen von einer Klickrate, der sogenannten CTR (Click through rate) von 7 Prozent aus. Das wären dann 2520 Besucher.

  1. Umsatz berechnen

a) Pro Monat kommen ca. 2500 Besucher auf die Seite

b) 5% melden sich für den Newsletter an, das sind etwa 125 Neu-Abonnenten pro Monat

c) 30 % der Abonnenten öffnen den Newsletter, das sind ca. 40 neue Leser im Monat

d) 20 % der Leser melden sich für das im Newsletter angebotene Erstgespräch an, das sind 8 Erstgespräche mehr pro Monat

e) Dadurch gewinnt das Unternehmen in der Regel jeden Monat 2 neue Kunden dazu.

f) Jeder Kunde ist im Durchschnitt 1000 Euro wert, der zusätzliche Umsatz durch SEO liegt also bei ungefähr 2000 Euro monatlich.

Gehen wir davon aus, dass der Anbieter dieses Ziel nach 6 Monaten SEO erreicht hat und die Kosten bei etwa 10.000 Euro insgesamt lagen, dann haben sich die Kosten bereits nach 5 Monaten wieder eingespielt. Ab dem 6. Monat macht das Unternehmen Gewinn durch Suchmaschinenoptimierung.

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