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Podcast Reichweite – 6 Mythen, die Du kennen solltest 

 

Mehr Podcast Reichweite. 

Bist Du Podcaster und hast auch Du diesen Wunsch?

Dann bist Du in guter Gesellschaft!

Reichweite – das war die meist genannte Antwort einer von mir durchgeführten Umfrage unter Mitglieder der Facebook-Gruppe der Podcast-Helden zum Thema „Ziele“.

Unterstrichen wird dieses Ergebnis von den Google-Trends Statistiken:

Laut Google wurde beispielsweise der Begriff „Podcast Charts“ im Januar 2019 4.400 mal gesucht, aktuell sind es mittlerweile 11.700 Suchanfragen.

Was bedeutet eigentlich Reichweite?

Podcast-Reichweite ist kein klar definierter Begriff. Bedeutet denn mehr Reichweite, bekannter zu sein?

Du merkst, das führt uns nicht weiter.

Die einen schielen jede Woche auf ihre Download-Zahlen, andere erfreuen sich an Email-Anfragen.  

-> Die folgenden Mythen über die Podcast-Reichweite geben Dir ein klareres Bild.

 

Gleitschirmflieger über dem schneebedeckten Alpenpanorama
Gleitschirmflieger symbolisiert die Wahrnehmung von Reichweite

Mythos 1: Reichweite ist das einzig anstrebbare Ziel

Ein Podcast ist eine wunderbare Möglichkeit, die eigene Botschaft, Werte und Impulse zu vermitteln.

Wichtig ist, dass Du Dir noch vor der Aufnahme der ersten Folge über Deine Ziele klar bist. Das ist umso einfacher, desto klarer Du ein Bild von Deinem Wunschhörer besitzt.

Bekannte Podcasts haben mehrere zehntausend Hörer, da liegt es nahe, sich große Reichweiten-Ziele zu setzen.

Aber geht es Dir wirklich um die schiere Anzahl der für Dich zunächst anonymen Hörer?

Reizt Dich eines dieser alternativen Ziele?

  • Positive Rückmeldungen per Email oder Social Media
  • Aufbau einer Facebook- oder LinkedIn-Community
  • Anmeldungen für den eigenen Newsletter
  • Neue Geschäftskontakte
  • Mehr Strategiegespräche

Das sind nur einige mögliche Meilensteine.

Jetzt fragst Du Dich vielleicht: Und was ist mit den Charts?

Mythos 2: Wer in den Charts ist, hat’s geschafft

Ich gebe es zu, ich schaue gerne mal in die Charts. Auf den vorderen Plätzen finden sich da vor allem Produktionen von großen Medienhäusern.

Es gibt den einen oder anderen Business-Podcast wie z.B. „Die Kunst Dein Ding zu machen“ von Christian Bischoff, die schon seit Monaten in den TOP 100 zu finden sind. Wow.

Sind das nun, die einzig Erfolgreichen? Nein. Um in den Charts vorne zu bleiben, benötigt man ständig viele Neu-Abonnenten. Es geht hier also um die Anzahl, nicht um die Qualität Deiner Hörer. Umso nischiger Du bist, desto unwahrscheinlicher ist es, dass ständig Dutzende von Hörern Deinen Podcast abonnieren. Trotzdem kann er erfolgreich sein, indem sich zum Beispiel immer wieder einzelne lukrative Aufträge dadurch ergeben.

Mythos 3: Viele Downloads bedeutet: viel Reichweite

Wenn Du in Podcast-Statistiken schaust, wirst Du schnell über den Begriff „Downloads“ stolpern. 

„Downloads“ klingt erst einmal wie Abrufe, also wie oft eine Folge gehört wurde. Das ist leider nicht der Fall. 

Es ist eine rein technische Größe – ein Download ist noch kein Hörer, viele Folgen werden im Hintergrund geladen, ohne dass der Podcast-Hörer etwas davon mitbekommt. 

Kurzum, Download ist eine Größe, die Dir für Deine Reichweiten-Messung nur sehr bedingt hilft. Als absolute Zahl ist Sie ziemlich unütz. Wenn Du Sie als Gradzahl nutzt, benötigst Du verlässliche Vergleichswerte.

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Mythos 4: In möglichst vielen Verzeichnissen sein

Es gibt sie wie Sand am Meer, die Podcast-Verzeichnisse in die Du Deinen Podcast eintragen kannst.

Es klingt danach, dass es sich lohnen würde, in so vielen wie möglich eingetragen zu sein.

Ehe Du Dir jetzt den Aufwand machst und fleißig die Podcast-Verzeichnisse abklapperst, konzentriere Dich auf die wirklich großen Plattformen.

Das sind:

* Apple Podcast 

* Spotify 

* Google Podcast

Die meisten anderen sind faktisch unsichtbar, d.h. Du findest Sie nicht auf den vorderen Plätzen bei Google & Co. Und weniger als ein Prozent aller Suchenden schauen sich Seite 2 und folgende der Suchergebnisse an.

Und wo wir gerade bei der Suche sind ….

Mythos 5: Youtube ist nichts für Podcaster

Wie passt das zusammen – Audio auf einer Plattform für Bewegtbild? Betrachten wir uns das Nutzerverhalten von Youtube-Zuschauern genauer:

Youtube wird auch immer mehr zu einer Audio-Plattform.

Einer der bekanntesten Youtuber hat über 6 Mio. Abonnenten

Laut einer Youtube-Statistik der University of Florida ist Youtube die zweithäufigste Plattform, um Podcasts zu finden.

Viele nutzen Youtube nebenbei und hören also lediglich zu, ohne hinzuschauen.

Es kann sich also lohnen, den Podcast auf Youtube zu veröffentlichen. Ich empfehle Dir aber, zunächst einige erfolgreiche Podcasts auf Youtube genauer unter die Lupe zu nehmen. Einfach nur den Audio-Stream auf Youtube zu publizieren, ist nicht zu empfehlen, das wirkt unprofessionell.  

Mythos 6: Gute Show-Notes verbessern die Sichtbarkeit

Die Show-Notes sind die Begleitnotizen jeder Podcast-Episode. In der weit verbreiteten Podcast-App von Apple heißen sie „Folgennotizen“. 

Hier kannst Du im Podcast genannte Quellen erwähnen, auf besondere Angebote aufmerksam machen oder den Inhalt der Folge kurz zusammenfassen.

Viele machen sich hier die Mühe, genau auf die richtigen Begriffe zu achten, mit der Hoffnung, dann besser gefunden zu werden.

Die Wahrheit ist: die Show Notes sind für die interne Podcast-Suche so gut wie irrelevant.

Auch wenn dieser Punkt sehr umstritten ist, gibt es aus meinen Analysen keinen Hinweis darauf, dass diese Begriffe eine große Rolle für die Suche spielen. 

Sie dienen also lediglich als kleine Ergänzung.

Mein Tipp: Wenn Du sie nutzt, mache am Ende der Folge auf die Show-Notes aufmerksam.

Blitz in einer Wolke

 

Fazit

Lass Deine Hörer nicht abblitzen!

Reichweite ist und bleibt ein heißes Thema. Und das zurecht. Entscheidend ist, diesen schwammigen Begriff mit Leben zu füllen.

Es gilt, Deine Wunschhörer anzusprechen. 

Dein Podcast ist Dein großes Pfund, um von der richtigen Zielgruppe als Experte wahrgenommen zu werden. Ein Business-Podcast ist aber kein Community-Projekt, sondern das Katapult, Dich als Problemlöser für die Herausforderungen Deiner Kunden anzubieten. 

 

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