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6 Wege, wie Sie auch online eng mit Kunden zusammenarbeiten können

„Ich habe gesehen, Du bist Coach. Wir haben schon viele Coaches und Berater zu einem 6-stelligen Business geführt.“
Ein Wisch mit dem Finger: Löschen.

Regelmäßig bekomme ich ähnliche  Nachrichten über den Messenger. Irgendjemand hat da wohl wieder mal erzählt, dass man über Social-Media ganz einfach Kunden gewinnen kann.

Um das klarzustellen: Eine Kundenakquise ist online natürlich möglich. Sie ist der erste Schritt in der Zusammenarbeit mit dem Kunden. Dies alles bedarf aber einer durchdachten Strategie und hierfür gibt es keine Abkürzung.

 

Telefonmast mit improvisiertem Kabelwirrwarr

Vom Erstkontakt zum Stammkunden

Wenn wir von der Zusammenarbeit mit Kunden sprechen, ist es wichtig, die verschiedenen Phasen zu identifizieren, in denen wir mit unseren Kunden zu tun haben. Ich zähle hierzu auch die Kundenakquise, da hier wohl die Herausforderung am größten ist.

Hier die Phasen im Einzelnen:

  • Kundenakquise
  • Präsentation eines Angebotes
  • Durchführen von Workshops, Seminaren und Vorträgen
  • Durchführung der Dienstleistung
  • Gemeinsame Projektarbeit

Was für ein Typ ist mein Gegenüber?

Bevor wir gleich zu Techniken und Tools kommen, möchte ich einen Aspekt bei der Zusammenarbeit mit Kunden nicht unterschlagen. Ob analog oder digital – damit die Zusammenarbeit klappt, kommt es darauf an, uns auf unseren Gesprächspartner einzulassen und zwar nicht nur inhaltlich. Gerade online ist die Art der Kommunikation noch intensiver.

Es gilt also, nicht stur seinen Fahrplan durchzuziehen, sondern auf die Eigenheiten des Kunden zu achten.

Email ist noch lange nicht tot

Es ist erstaunlich, es gibt mittlerweile so viele unzählige Online-Kommunikationskanäle, dass einem der Kopf schwirren kann.

Trotzdem scheint die Email bei den Verbrauchern der Favorit zu sein.

Laut einer Studie der Cloud Communication Plattform Twilio von November 2019 ist der optimalste Kommunikationskanal für deutsche Verbraucher mit einem Unternehmen die Email. 83 Prozent stimmten dafür.

Mit großem Abstand kommt das Telefon mit 44 Prozent und abgeschlagen bei 19 Prozent dümpeln die social media-Sparten herum.

Das Problem der Studie ist, dass sie hier nicht nach Branchen differenziert. Aber Fakt ist, dass Social Media noch lange nicht die beste Lösung in der Kundenkommunikation ist.

Das liegt wohl auch daran, dass bei Social Media eine schnelle, aber individuelle Antwort erwartet wird. Diesen Zeit- und Personalaufwand unterschätzen viele Unternehmen.

Das Revival der Telefonakquise?

Viele fragen mich, wie ich meine Kunden gewinne. Natürlich liegt es nahe, dass ich als Suchmaschinenoptimierer und Content-Marketing-Berater diesen Kanal  bevorzuge. Das stimmt, aber hier handelt es sich nun einmal um langfrstige Maßnahmen und nicht immer kann man so lange warten.

Wenn ich dann über Telefonakquise spreche, bekommen die meisten schon bei der Vorstellung Schweißausbrüche. Ich kenne kaum einen Online-Marketing Experten, der gerne Akquise am Telefon macht.

Trotz aller Möglichkeiten, online mit Kunden zu kommunizieren, möchte ich die Wirksamkeit eines Telefonates nicht verschweigen.

Weg Nr. 1: die Audio- und Videokonferenz

Die meisten von uns kennen Skype. In den Zeiten, wo das Telefonieren ins Ausland noch sehr teuer war und die ersten Breitband-Internetanschlüsse aufkamen, war dies eine kostengünstige Methode.

Jetzt gewinnen solche Programme auch im Business-Umfeld massiv an Zuspruch. Das liegt auch daran, dass diese Systeme mittlerweile viel mehr können. So ist es möglich, Präsentationen, Seminare bzw. Webinare oder Gruppen-Coachings durchzuführen.

Aber auch andere kreative Ideen sind denkbar, so hörte ich erst vor kurzem in einem Podcast, dass jemand für die Produktabnahme einer Baumaschine einen Video-Livestream durchführen möchte.

Mögliche Anwendungsbereiche: Impuls- bzw. Erstgespräche mit potentiellen Kunden, Vorträge, Tutorials, Einzel und Gruppen-Coachings, Gruppen-Seminare, Live-Analysen oder Produktabnahmen.

Programme: Zoom, Skype, Google Hangouts, Webex Meetings

Weg Nr. 2: Email Marketing / Newsletter

Auch dieser Kanal hat bei vielen Kunden einen schlechten Ruf. Das liegt wohl nicht zuletzt daran, dass viele Unternehmen nach dem Gesetz der großen Zahl vorgegangen sind: Man kaufe Emailadressen und bombardiere diese Kontakte regelmäßig mit werblichen Emails.

Das hat nichts mit professionellem Email-Marketing zu tun.

Email ist eine große Chance, langsam Vertrauen zum Kunden aufzubauen und zwar mit Inhalten, die den Kunden interessieren oder noch besser – begeistern.

Mögliche Anwendungsbereiche: Kundenakquise, Email-Kurse, Präsentationen von Angeboten, Ratgeber, 1  zu 1 Projektarbeit

Programme: Active Campaign, Mailchimp, Klick-Tipp

Weg Nr. 3: Podcasten

Der eine oder andere von Ihnen wundert sich jetzt vielleicht. Podcasts sind doch kein Kommunikationskanal in beide Richtungen. Das stimmt, technisch gesehen. Als Hörer habe ich nur wenige Möglichkeiten des Feedbacks.

Warum ich trotzdem das Podcasten als Weg empfehle? Weil es keine bessere Möglichkeit zur Kundenbindung gibt. Eine vertraute Stimme bleibt im Gedächtnis. Für viele wird es zum regelmäßigen Begleiter bei Routine-Aufgaben.

Und mit Hilfe von Podcast-Marketing haben Sie sogar die Möglichkeit, hierüber Ihre Reichweite zu erhöhen und Kunden zu gewinnen.

Mögliche Anwendungsbereiche: Kundenakquise, Kundenbindung, Ratgeber für Kunden

Programme: diverse, siehe hierzu auch meinen Blogbeitrag zum Thema Podcast-Marketing

Weg Nr. 4: Online-Kurse und dazugehöriger Mitgliederbereich

Kennen Sie einen Friseur, der Online-Kurse anbietet? Ich auch nicht. Das Haare bei sich selbst schneiden können und wollen Sie wohl nicht lernen.

Aber Ihre Kunden haben meist noch mehr Bedürfnisse, die sich herauskristallisieren, wenn Sie ihnen gut zuhören. Wie wäre es denn mit einem Business-Frisuren Online-Kurs?

In einigen Branchen sind Online-Kurse schon sehr etabliert. Dazu zählen um Beispiel Sprachkurse, Programmierkurse oder Online-Marketing-Kurse.

Viele davon sind einfache Selbstlernkurse. Hier fehlt häufig der Aspekt der direkten Zusammenarbeit mit dem Kunden. Unterschätzen Sie nicht den Wert des direkten Austausches mit Ihren Kunden.

Plattformen, die einen Mitgliederbereich bieten wie coachy oder digimember sind hier Beispiele.

Und noch einen Tipp: Prüfen Sie, ob Ihr Zielpublikum bereit ist, für den Online -Kurs Geld auszugeben.

Mögliche Anwendungsbereiche: Ratgeber für Kunden, Tutorials, Workshops, Selbstlernkurse

Programme: Coachy, digimember, elopage, Thinkific

Weg Nr. 5 Linkedin

Viele setzen Facebook mit Social-Media gleich. Dabei gibt es eine Plattform, die im B2B-Bereich gerade mächtig an Beliebtheit gewinnt.

Die Rede ist von LinkedIn. Diese hat sich von einer Job-Plattform zu einer Content-Plattform mit hochwertigen Inhalten sowie ein professionelles Business-Netzwerk entwickelt.

Mögliche Anwendungsbereiche: Kundenakquise, Kundenbindung, Ratgeber für Kunden

Weg Nr. 6: Online Projekt-Arbeit mit Collaboration Tools

Auch wenn ich aktuell diese Programme nicht einsetze, möchte ich sie der Vollständigkeit halber erwähnen.

Das Gebiet der Collaboration Software ist ein eigener Mikrokosmus. Fast für jeden Anwendungszweck gibt es hier Programme. So hat ein Projekt-Team in der IT andere Anforderungen als eine Design-Agentur.

Mögliche Anwendungsbereiche: Gemeinsame Kundenprojekte, Gruppenprojektarbeit, Unternehmensinterne Kommunikation, Projektmanagement

Programme: slack, arsana, trello, Microsoft Teams

Fazit

Die Berührungspunkte mit einem Unternehmen werden zunehmend digitaler. Noch nicht vor all zu langer Zeit schien es für viele Branchen unmöglich, wichtige Kundengespräche online durchzuführen. Was früher nur für technikaffine Unternehmen oder Konzerne denkbar war, hält heute auch in Industrie oder kleinen Unternehmen Einzug.


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